Warum 301 Ihre Lieblingszahl ist (wenn Ihnen SEO am Herzen liegt)

Im letzten „Espresso“ ging es ja um die Bedeutung guter Inhalte für die Suchmaschinenoptimierung. Doch es gibt auch einen formalen Kniff, den man kennen und beherzigen sollte, nämlich das Vermeiden sogenannter temporärer Weiterleitungen – ansonsten droht eine massiv schlechtere Google-Platzierung.


Dies müssen Sie unbedingt erfüllen!

Folgende drei Aspekte umreissen die Problemstellung:

  1. Bei der Mehrzahl aller Webseiten liegt die Startseite nicht im Wurzelverzeichnis (z.B. „www.meinewebsite.de/“), sondern technisch gesehen auf einer Unterseite (z.B. „www.meinewebsite.de/startseite/“ oder „www.meinewebsite.de/startseite.html“)
  2. Zur Suchmaschinenoptimierung ist bekanntlich das allerwichtigste, gute externe Verlinkungen auf die eigene Seite zu bekommen („Off-Page-Optimierung„.) Verweist nun aber eine fremde Quelle auf meine Website, ohne die genaue Unterseite zu benennen, so wird mein Server die Anfrage intern auf die passende Unterseite weiterleiten.
  3. Für diese interne Weiterleitung gibt es technisch verschiedene Möglichkeiten – und für Google ist es enorm wichtig, dass diese verwendet werden, ansonsten ist der Link wertlos und die Off-Page-Optimierung ist vertan. 
Konkret muss die Weiterleitung mit dem sogenannten Statuscode „301“ („Permanent Redirect“) erfolgen.

Ok… Erfüllt meine Website das denn nun?

Was bedeutet das nun, bzw. was muss ich tun, um das für meine Website sicherzustellen?
Zunächst können Sie einfach den Ist-Zustand testen, z.B. indem Sie die fraglichen URLs in ein Online-Tool wie https://httpstatus.io/ eingeben. Als Ergebnis sollte dort eine Kette wie „301 -> 200“ oder „301 -> 301 -> 200“ erscheinen.
Taucht hingegen irgendwo ein „302“ oder „307“ auf, dann besteht dringender Optimierungsbedarf!


Was tun, wenn etwas zu tun ist?

Man könnte dazu zunächst nach dem „warum“ fragen, allerdings führt dies in recht festgefahrene Diskussionen im Web.
Die wichtigere, konkrete Frage ist „Was tun?“
Um diese zu beantworten, sei hier unser aktueller „Best practice“-Weg aufgezeigt:

  1. Durch Installation der TYPO3-Extension „shortcut_statuscodes“ erlauben wir zunächst die redaktionelle Beeinflussung des Redirects. (Ist diese bei Ihnen noch nicht vorhanden? Unser Support klärt das gerne für Sie.)
  2. Zudem muss redaktionell Hand angelegt werden: Die interne Weiterleitung, die im TYPO3 per Seitentyp „Verweis“ („Shortcut“) hinterlegt wird, muss im Modus „Ausgewählte Seite“ operieren (also nicht „Erste Unterseite“.)

Dadurch wird TYPO3 diese Weiterleitung mit dem gewünschten Statuscode 301 ausstatten. Fertig!

Details „für Fortgeschrittene“…

Für alle, die es genauer wissen wollen, noch folgende Hinweise:

Der Königsweg ist es (aus SEO-Sicht), ganz auf die interne Weiterleitung zu verzichten und Inhalte direkt auf der Wurzelseite abzulegen. Spätestens bei mehrsprachigen Auftritten stößt dieser Ansatz allerdings oft an seine Grenzen.

Daneben gibt es durchaus alternative Wege, den „301-Redirect“ zu erzwingen – z.B. könnte eine Sprachweiche wie bm_locate oder auch ein Apache-Redirect dies bereits übernehmen.

Zu beachten ist auch, dass interne Weiterleitungen durchaus nicht nur auf der Wurzelseite stattfinden, sondern oft z.B. auch bei Menü-Oberpunkten ohne eigene Inhalte (Bsp.: Menüpunkt 1. Ebene verweist auf den ersten enthaltenen Menüpunkt der 2. Ebene.)

Und noch ein „verwandter“ SEO-Tipp: Auch die Anzahl der Redirects ist von Bedeutung, wenngleich von wesentlich geringerer. Ideal wäre es natürlich, gar keinen Redirect zu benötigen (vergleiche o.g. „Königsweg“), aber einer ist durchaus ok. Es sind aber häufig Negativbeispiele zu beobachten wie

 http://meinewebsite.de

-> http://www.meinewebsite.de

-> https://www.meinewebsite.de

-> https://www.meinewebsite.de/home

-> https://www.meinewebsite.com/de/

-> https://www.meinewebsite.com/de/home

und das kostet nicht nur Browser-Performance, sondern „führt auch zur Abwertung“…


…oder doch nicht?

Eine große Einschränkung mit großen Fragezeichen soll nicht unerwähnt bleiben: Inoffiziellen Aussagen zufolge beachtet Google die 301-Thematik neuerdings gar nicht mehr. Details kann man zum Beispiel hier https://moz.com/blog/301-redirection-rules-for-seo nachlesen – zusammen mit all den Gründen, warum das oben Beschriebene weiterhin Gültigkeit hat.

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SEO durch guten Content

Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, bezeichnet verschiedenste Maßnahmen zur besseren Platzierung bei Google & Co.
Dieser Artikel beleuchtet die Inhaltliche Seite von SEO: Was macht Inhalte („Content“) aus, die gut für SEO sind? Wie erstellen wir gute Inhalte? Welche Kennzahlen dienen zur Bewertung? Und wie spielen klassische SEO und Content Optimierung zusammen?

Das Wichtigste vorab:

Überhaupt schreiben ist immer besser als nicht schreiben. Schreiben mit konkreten Überlegungen im Hinterkopf ist wiederum immer besser als blind drauflos zu texten. Die konkreten Überlegungen sollten hierbei folgende Punkte berücksichtigen:

  • Wer ist unsere Zielgruppe, also wen wollen wir mit unserem Inhalt erreichen?
  • Welche Probleme hat unsere Zielgruppe (in Bezug auf mein Produkt/Dienstleistung etc.)?
  • Hilft unser Content dieser Zielgruppe bei der Lösung für ein solches Problem?
  • Welche Schlagworte, Redewendungen und Fachbegriffe verwendet unsere Zielgruppe?

Mit Antworten auf diese Fragen bewaffnet machen wir uns daran, einzigartigen, relevanten Content zu produzieren, der unserer Zielgruppe einen wirklichen Mehrwert liefert.

Einzigartig: In diesem Zusammenhang ist damit gemeint, dass der Text Inhalte abdeckt, die nicht schon mehrfach in dieser Form auf der Webseite vorkommen. Dieser Aspekt dient zum einen direkt Google, dass doppelten Content auf Webseiten im Ranking bestraft und zum anderen zeigt es unseren Besuchern, dass wir unser jeweiliges Thema in einer Vielzahl von Blickwinkeln beleuchten können, es spiegelt also direkt unsere Kompetenz wieder.

Relevanz: bedeutet, dass der Inhalt Wissen bereithält bzw. sich mit Themen auseinandersetzt, die mit unserer Zielgruppe zu tun haben. Ides ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, um nicht in die Beliebigkeit abzudriften.

Mehrwert: Unser Inhalt soll die Leser mit mehr Wissen, einer Lösung oder Ratschlägen entlassen, die sie vorher nicht hatten. Ein neuer Blickwinkel oder ein vorher nicht beleuchtetes Detail zu einem bekannten Thema bringen echten Nutzen und laden zum Weiterverbreiten ein.


Struktur und Stil sind wichtig

Beim Schreiben sollten wir immer wieder die Sicht der Leser einnehmen. Schriftgröße, Absätze, sinnvolle Überschriften – all diese Faktoren helfen unseren Lesern dabei, unseren inhaltlich guten Content auch wirklich gern zu lesen, also zu konsumieren (zum Thema Überschriften und ihrer technischen Relevanz für SEO empfehle ich unseren Artikel zu SEO für TYPO3 Redakteure).
Der Schreibstil sollte zur Zielgruppe passen. Hier können wir uns einen positiven Eindruck erarbeiten, wenn wir ein interessantes und wichtiges Thema nicht hinter allzu komplexen Satzgebilden und Formulierungen verbergen. Natürlich sollten wir beim Formulieren des Textes immer auch die relevanten Suchbegriffe (Keywords) im Auge behalten für die wir wollen, dass der Text hoch im Ranking erscheint.


Klassische Suchmaschinenoptimierung

Ein kurzer Exkurs zu SEO ganz grundsätzlich, sowohl zur Abgrenzung zu dem worüber wir hier sprechen, als auch um zu zeigen, dass alle Bereiche letztlich zusammenspielen und kein Bereich vernachlässigt werden sollte. In der klassischen SEO wird zwischen on-page und off-page Optimierung Unterschieden:

  • On-Page Optimierung: Mit Themenbereichen wie HTML Strukturierung, URL Systematik, sinnvoll gesetzt H1-H4 Überschriften und vor allem Keywords
  • Off-Page Optimierung: Hier geht es um die Verbreitung der Inhalte primär durch Verlinkungen auf externen Seiten wie Social Media, Blogs, Foren, Portale uvm.

Wie misst Google guten Content?

Wie misst Google nun, unabhängig von On-Page Ranking Faktoren, wie relevant ein Inhalt oder eine Seite für bestimmte Suchbegriffe ist? Eine ausführliche Erläuterung aller Ranking Faktoren würde mehr als genug Material für einen weiteren Newsletter ergeben, zumal diese Faktoren von Google regelmäßig angepasst werden. Letztlich wird das Verhalten aus messbaren Ereignissen abgeleitet. Drei prominente Beispiele sind:

Die Click Through Rate: Das Verhältnis von Klicks auf das Suchergebnis zur Gesamtzahlt der Aufrufe als Suchergebnis. Je höher diese Rate, also je häufiger die Seite geklickt wird im Verhältnis zu Suchanfragen/Aufrufen, desto höher scheint die Relevanz dieser Seite für die entsprechenden Suchbegriffe gewertet.

Verweildauer: Bleiben Besucher länger auf der Seite und verlassen diese nicht sofort wieder (hier spricht Google von der „Bounce Rate“) so wird dies ebenfalls positiv gewertet. Entspricht die Seite der Erwartungshaltung der Besucher und bietet Mehrwert, so wird der Inhalt konsumiert.

Social Shares: Wie häufig unser Inhalt von Lesern auf Social Media Plattformen geteilt, getweetet oder erwähnt wird, ist in seiner direkten Bedeutung fürs Ranking starken Schwankungen unterworfen. Es sollte allerdings nie vernachlässigt werden, da es für uns sowohl ein guter Maßstab für die Relevanz unseres Inhalts ist, als auch weil es die Reichweitederselben außerhalb von Suchmaschinen drastisch erhöhen kann.


Fazit

Nicht nur Struktur und Technik sind wichtig, Inhalte, die relevant und informativ sind und dabei benutzerfreundlich und interessant geschrieben sind, setzen sich durch und führen so zu einem hohen Ranking.

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Nützliche Helferlein für jeden TYPO3-Anwender

In diesem Monat wird es mal ganz kurz & praktisch: Ich habe unser „Bitmotion Team Content“ gebeten, mir die solche TYPO3-Kniffe zu nennen, die sehr hilfreich, aber kaum bekannt sind.

Hier kommen nun drei solche nützlichen Helferlein.

Alle diese Werkzeuge gibt es in TYPO3 schon sehr lange; die Abbildungen beziehen sich jeweils auf die aktuelle Version TYPO3 Version 8 LTS.


1. Effiziente Massenarbeit durch Assistenten

Als erstes wollen wir uns einmal das Modul mit dem unscheinbaren Namen „Funktionen“ anschauen. In diesem versteckt sich eine Sammlung von Assistenten („Wizards“), die je nach Aufgabenstellung enorm viele Klicks sparen können.

Für das Funktionen-Modul ist immer zunächst die gewünschte Seite auszuwählen, auf der der Assistent aktiv werden soll. Der klassische Anwendungsfall ist das Anlegen vieler neuer Seiten (siehe Screenshot), aber je nach installierten Erweiterungen kann es hier verschiedenste weitere Möglichkeiten geben.

Jeder Assistent kann auch Optionen mitbringen, hier etwa finden sich

  • Neue Seiten nach existierenden Unterseiten anlegen
  • Neue Seiten verbergen
  • Neue Seiten in Menüs verbergen

Pro-Tipp: Bei der Planung eines eigenen Erweiterungsmoduls sollte immer auch überdacht werden, ob „Massenaufgaben“ anfallen und auf welche Weise diese unterstützt werden können. Vielleicht ist ja ein eigener Assistent der Königsweg!


2. Suchen und Finden als Redakteur

Noch viel mehr unterschätzt ist die Volltextsuche im TYPO3-Backend – wer diese nicht nutzt, ist selbst Schuld!

Der einfachste Einstieg ist rechts oben über das Suchfeld mit Lupensymbol. Die Treffer werden „live“ eingeblendet. Aufgepasst – hier gibt es nun zwei Möglichkeiten:
A) Direkt auf den Treffer klicken = diesen öffnen,
B) Auf „Alle anzeigen“ klicken = Trefferliste öffnen.

Die Trefferliste (B) kann übrigens mehr Treffer enthalten als die Live-Vorschau (A).

Oberhalb der Trefferliste (B) hat man übrigens eine etwas erweiterte Sucheingabe. Diese kann man auch jederzeit direkt öffnen, indem man eine Seite auswählt und im Bearbeitungsfenster auf das Lupensymbol klickt:

Neben der Volltextsuche gibt es übrigens noch eine weitere – nämlich die „Filter“-Funktion über Seiten: Klickt man auf das Filter-Symbol, so kann man anfangen, den gesuchten Seitentitel einzugeben, und der Seitenbaum reduziert sich auf die passenden Treffer.

Pro-Tipp: Diese Suche funktioniert auch mit Eingabe der Seiten-ID!


3. Bookmarks machen das Leben leichter

Für alle, die einen verzweigten Seitenbaum zu verwalten haben, dabei aber häufig an dieselben Stellen navigieren müssen, hält TYPO3 Lesezeichen („Bookmarks“) bereit.

Dies ist nicht zu verwechseln mit den üblichen Browser-Bookmarks – denn hier haben Sie die Möglichkeit, gezielt einzelnen Dinge im Backend zu markieren, neben Seiten z.B. auch Systemordner (etwa für News-Artikel) und sogar einzelne Inhaltselemente.

Per Stern-Symbol lässt sich jedes Element zur Lesezeichenliste hinzufügen:

…und abrufen lässt sich die ganze Liste ebenfalls durch das Sternsymbol, diesmal das am oberen Rand des TYPO3-Backends:

Wie unschwer zu erkennen, erfolgt hier auch die Lesezeichen-Verwaltung – Bookmarks können nicht nur gelöscht, sondern auch umbenannt werden. In der Praxis ist dies vor allem bei Lesezeichen einzelner Inhaltselemente sinnvoll – was aber per se der seltenere Anwendungsfall ist.


Fazit

Allen drei beschriebenen Tipps ist gemeinsam: Es geht hier nicht um spektakuläre Killer-Features, sondern um nützliche, aber wenig bekannte Hilfen für das echte Leben. Ich persönlich würde in der täglichen Arbeit auf nichts davon verzichten wollen!

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TYPO3 Version 8 LTS veröffentlicht: Strategien für den Umstieg

Heute ist es soweit: Das neue TYPO3 ist in seiner LTS-Version 8 erschienen – großartige Neuigkeiten für alle Anwender, die gerade ein neues TYPO3-Projekt starten!

Aber wie sieht es mit dem Umstieg von bestehenden Installationen aus?

Diese Frage ist in der Tat gar nicht so einfach zu beantworten.
Man könnte sie zunächst reduzieren auf die Motivation, also: WARUM würde man überhaupt umsteigen wollen und den Releasewechsel auf sich nehmen?

Die vielen Faktoren, die hier hineinspielen, lassen sich im Wesentlichen in drei Bereiche unterteilen:

a) Sicherheit: Wenn für die bestehende Installation keine Sicherheitsupdates mehr bereitgestellt werden, dann ist es ohne Wenn und Aber allerhöchste Zeit für den Releasewechsel. Details hierzu finden Sie unter https://www.bitmotion.de/LTS

b) Sonstige Zwänge: Verschiedene technische Gründe können dazu führen, dass das vorhandene Release nicht mehr weiterverwendet werden kann. Beispiele sind Versionswechsel im Hosting-Unterbau (z.B. PHP-Version), aber etwa auch verwendete TYPO3-Extensions, deren Support für sehr alte Versionen eingestellt wird.

c) Verbesserungen und Neuerungen: Starke positive Motivation kommt oft aus dem, was das jeweilige neue Release eigentlich ausmacht, nämlich Dinge wie neue oder optimierte Funktionen, zukunftssichereres Innenleben sowie verbesserte Benutzerfreundlichkeit.

Die grundlegende Entscheidung, die individuell bewertet werden muss, ist:

  • Habe ich ein eher statisches System und eine Modernisierung gibt mir wenig Wert, so versuche ich tendenziell, große zeitliche Abstände zwischen den Releasewechseln zu haben. Idealerweise kombiniere ich denn irgendwann dann doch notwendigen Umstieg dann gleich mit einem Relaunch.
  • Gilt mein Interesse jedoch einem ständig möglichst aktuellen TYPO3 (z.B. um Update-Stau zu vermeiden, um immer den besten Leistungsumfang zur Verfügung zu haben, oder um stattfindende Erweiterungsentwicklungen immer möglichst zukunftssicher zu realisieren), so sind die verbleibende Fragen eher im Bereich „Wann nach Release macht der Umstieg für mich Sinn?“, „wie führe ich ihn am besten durch?“ bzw. „Kopple ich den technischen Umstieg an inhaltliche Neuerungen?“

Ablauf und Aufwand

Nun ist es auf der anderen Seite wichtig zu verstehen, wie solch ein Releasewechsel eigentlich vonstatten geht und wieviel Aufwand dies bedeuten könnte.
Schauen wir uns den „Releasewechsel“ also einmal etwas genauer an – was ist da zu tun? Man könnte hier vereinfach in diese Bereiche unterteilen:

  1. Austausch des Kernsystems (noch am ehesten vergleichbar mit einem „Word-Update“) samt Anpassung aus die daraus direkt entstehenden Veränderungen.
  2. Aktualisierung der Erweiterungsmodule, z.B. durch Update eines vorhandenen öffentlichen Moduls auf eine Version, die mit dem neuen TYPO3 kompatibel ist (oder falls eine solche Version nicht verfügbar ist: Austausch und Umbau auf ein völlig anderes Modul mit passender Funktionalität), aber auch: Aktualisierung der selbstentwickelten Module auf das neue TYPO3. Generell darf nicht unterschätzt werden, dass mit zunehmendem Alter eines Moduls ein „mit minimalen Mitteln im neuen TYPO3 lauffähig machen“ immer aufwändiger und ineffizienter wird – ggf. kann daher für einzelne Module eine Neuentwicklung ratsam sein.
  3. Modifikationen in Konfiguration und Vorlagen („TYPO3-Integration“) – Dies umfasst oft viele kleinere Anpassungen, kann aber auch umfangreich sein – z.B. beim Austausch des verwendeten Vorlagensystems („Template Engine“) und daher ggf. auch teilweise automatisiert ablaufen.
  4. Nicht zu vergessen ist auch, dass die sorgfältige Qualitätssicherung abzustimmen ist und nicht zuletzt auch, dass oft im Zuge des Releasewechsel auch Änderungswünsche adressiert werden.

Was bedeutet dies nun für den Aufwand? Schlechte Nachrichten: Es bedeutet vor allem, dass er viel schwerer abschätzbar ist als eine Neuentwicklung. Und nie ganz klein sein wird, mit mehreren Tagen muss man immer rechnen – je nach Alter und Komplexität der Installation auch deutlich mehr.

Übrigens wird man diese Umstellung nur in Ausnahmefällen am „lebenden Objekt“ durchführen (verbunden mit Offline-Zeit); bei allen ernsthaften Websites wird man alle Vorbereitungen auf einer Kopie des Echtsystems durchführen, testen, und diese Kopie dann zum Echtsystem machen.

Zusammenfassung: Typische Strategien

a) Immer das aktuelle Release verwenden
+ Modernste Features und Benutzerfreundlichkeit
+ Aktuellste Technik
+ Zugriff auf modernste Erweiterungsmodule
+ Bugfix-Support nicht nur für Security-Bugs

b) Release bis zum Ende des öffentlichen Supports verwenden
+ Seltenere Releasewechselprojekte
+ Keine Kosten für kostenpflichtige Supportverlängerung

c) Release bis zum Ende der kostenpflichtigen Supportverlängerung verwenden
+ Sehr seltene Releasewechselprojekte
– Releasewechsel dann aber sehr aufwändig

d) Releasewechsel an Relaunch koppeln
+ Wirtschaftlichste Alternative (falls anwendbar – je nach Relaunch-Strategie)
+ U.a. gut, da mit dem Relaunch ohnehin oft Dinge obsolet werden, die man sonst aufwändig auf das neue TYPO3 aktualisiert hätte

Zum Schluss noch einige Worte zur Zeitplanung: Wir raten generell dazu, etwas Zeit nach der Erstveröffentlichung einer neuen LTS-Version vergehen zu lassen. So ist bei Veröffentlichung Anfang April z.B. das dritte Quartal ein guter Zeitraum. Bitte beachten Sie aber auch, dass viele Anwender auf diese Idee kommen könnten – also sprechen Sie besser frühzeitig mit Ihrer Agentur.
Und wie immer gilt: Bitte vergessen Sie auch nicht den ggf. entstehenden Zeitbedarf z.B. für redaktionelle Überarbeitung, Tests und sonstige Abstimmung – bedenken Sie also auch frühzeitig die Urlaubsplanung etc. auf Ihrer Seite!

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Mar 30th 2017 naw.info FLOW3 Blog German

SEO für TYPO3 Redakteure

Dass Suchmaschinen-Optimierung – kurz SEO – immer noch fester Bestandteil einer guten Webseite ist, steht sicherlich außer Frage. Leider sprechen SEO-Experten oft eine kryptische Fachsprache, die nur schwer zu verstehen ist.

In diesem Artikel möchte ich für euch als Redakteur die praktischen Grundlagen erklären, die helfen, die Seiten und Texte eures Internetauftritts optimal für Suchmaschinen zu gestalten.

On-­Page? Off-­Page?

Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Hauptbereiche der Optimierung: Alles was außerhalb eurer Seiten passiert (“Off-Page”) und alles was ihr auf euren Seiten direkt beeinflussen könnt (“On-Page”).

In diesem Artikel beschäftigen wir uns nur mit dem Bereich “On-Page”. Sicherlich hat der Off-Page Bereich eine größere Bedeutung. Es gilt jedoch die Regel, erst seinen eigenen Garten sauber zu halten, bevor man zum Nachbarn schielt; also zuerst die eigenen Seiten und Texte optimal zu gestalten, bevor ihr z. B. nach Linkpartnern Ausschau haltet.

Ach, und eins noch vorweg, denkt immer an die erste Grundregel:

Webseiten sind für Leser gemacht, nicht für Suchmaschinen!

Texte und Seitenstrukturen sollen immer so gestaltet sein, dass der Leser einen optimalen Eindruck von eurem Produkt oder Projekt bekommt. In der Regel sind eure Seiten damit auch gut für eine Suchmaschine vorbereitet.

Wie denkt eine Suchmaschine eigentlich?

Suchmaschinen wie Google versuchen, die themenrelevanteste Seite zu einem Suchbegriff auf Platz 1 der Suchergebnisse zu setzen. Dazu benutzen sie einen mathematischen Algorithmus, der bestimmte Kriterien heranzieht, um Seiten zu vergleichen. Das Ergebnis dieser Berechnung bestimmt den Rang einer Seite für einen bestimmten Suchbegriff.

Daraus können wir die folgenden Schlüsse ziehen:

  • Wir müssen die Begriffe (“Keywords”) kennen, für die wir gefunden werden wollen.
  • Wir müssen die Kriterien einer Suchmaschine zur Bewertung einer Webseite kennen.

Beachtet dabei: Nutzersignale spielen eine immer größere Rolle

Suchmaschinen werten nämlich nicht nur die technische Qualität eurer Seite aus, sondern versuchen auch, „echte“ Nutzersignale und deen Verhalten in Bezug auf eurer Seite in das Ranking mit einfließen zu lassen. Zu diesen gehören: die Verweildauer der Nutzer auf euren Seiten und die sogenannte Bounce Rate, also wie lange Nutzer auf eurer Seite bleiben (und die Inhalte konsumieren) bzw. wie viele Besucher direkt nach erreichen eurer Seite diese wieder verlassen (je mehr desto schlechter fürs Ranking).

Auch Social Signals, wie Shares auf Facebook oder Tweets werden ins Ranking mit einbezogen. Suchmaschinen versuchen aus deren Anzahl zu schließen, wie viel Mehrwert Besucher in eurem Inhalt sehen (nach der Logik „ein wertvoller Inhalt wird gern verbreitet).

Durch gutes (also besucherorientiertes) On-Page SEO schafft ihr beste Voraussetzungen, auch in diesen Bereichen gut dazustehen.

Was sind meine relevanten Keywords?

Nehmen wir folgendes Beispiel: Ich betreibe eine Reparaturwerkstatt für Autos in Hannover. Begriffe wie “Auto” oder auch “Auto Werkstatt” treffen zwar für meine Seite und damit für meine Leser zu, sind aber zu unspezifisch. Warum? Nun, nehmen wir an, eure Seite wäre tatsächlich auf Platz 1 für “Auto Werkstatt”. Jemand aus München gibt den Begriff ein und gelangt auf eure Seite. Habt ihr dadurch einen Kunden gewonnen? Sicherlich nicht. Es wird kaum jemand aus München nach Hannover kommen, um sein Auto bei euch reparieren zu lassen. Viel relevanter wäre sicherlich der Begriff “Auto Werkstatt Hannover”, und hierfür wollt ihr bestimmt auf Platz 1 sein.

Die Analyse geeigneter Keywords ist der erste und auch wichtigste Schritt der Suchmaschinenoptimierung. Ihr werdet immer wieder auf die Ergebnisse dieser Untersuchung zurückgreifen. Natürlich solltet ihr, auf Basis von echten Besucherzahlen und verwendeten Suchbegriffen, diese Liste regelmäßig aktualisieren.

Welche Kriterien sind für den Bereich On-­Page wichtig?

Als nächstes schauen wir uns die wichtigsten Kriterien an, die ihr als Redakteur beeinflussen könnt. Denkt einfach daran, dass ihr einen Aufsatz zu einem bestimmten Thema schreibt. Damit habt ihr eigentlich schon verstanden, was wichtige Kriterien sind. Ein Aufsatz hat einen Titel. Ihr gliedert den Aufsatz mit Überschriften, damit der Leser sich orientieren kann. Wichtige Worte in dem Aufsatz betont ihr durch Fettdruck. Behaltet dieses Bild im Hinterkopf, und wir schauen uns die Kriterien im Einzelnen an.

Der Seitentitel und die URL der Seite

Einer der wichtigsten Kriterien ist der Seitentitel. Diesen setzt ihr in TYPO3 in den Seiteneigenschaften in das Feld “Seitentitel”.

Der Seitentitel wird an mehreren Stellen angezeigt: Zum einen als Fenstertitel des Browsers und zum anderen in der Adresse der Seite. So ist die oben angelegte Seite unter der folgenden Adresse erreichbar: https://www.bitmotion.de/de/internetagentur-leistungen/schulungen/seo-fuer-redakteure.html (Voraussetzung: Nutzt die TYPO3 Extension RealURL).

Der Seitentitel wird ebenso in den Suchergebnissen angezeigt. Dies bedeutet für uns: Er enthält im Idealfall auch eine werbende Botschaft, die den Nutzer zum klicken animieren soll

Die Überschriften

Eine weitere wichtige Stelle für die Verwendung von relevanten Keywords sind die Überschriften. Diese pflegt ihr in TYPO3 in dem Feld „Überschrift“.

Beachtet, dass ihr ähnlich zu Word oder OpenOffice Überschriften verschiedener Ebenen vergeben könnt. Nutzt dies, um eure Texte zu strukturieren. Wichtig hierbei: Verwendet die die wichtigsten Überschriften H1 und H2 nur jeweils einmal auf einer Seite und die H2 nicht vor der H1

Der Text

Es klingt trivial, aber in der Praxis habe ich schon oft erlebt, dass ein Kunde für einen bestimmten Suchbegriff gefunden werden möchte, aber gar keinen Text zu dem Begriff auf seiner Webseite hat.

Natürlich solltet ihr das Keyword im Text auf der Webseite benutzen.

Der Text sollte dabei weder zu lang noch zu kurz sein und in Schriftgröße, Formatierung und Absätzen möglichst leserfreundlich sein. Auch der Schreibstil ist idealerweise an eure Zielgruppe angepasst und lädt diese ein, den Text auch wirklich komplett zu lesen weiterzuempfehlen

Verlinkung

Eine Währung im Internet ist die Verlinkung: Eine Seite, die häufig verlinkt ist, ist wichtiger als eine, die selten verlinkt ist. Daher solltet ihr die Chance nutzen und interne Links auf andere themenrelevante Seiten eures Auftritts setzen. Achtet darauf, dass für Suchmaschinen das verlinkte Wort wichtig ist. Oft genug wird ein „lesen Sie mehr“ oder „weiter“ verlinkt. Ihr wollt aber für eure Schlagworte und nicht für „weiter“ gefunden werden, oder?

Beachtet: Ich habe in dem Beispiel die Wörter „TYPO3 SEO für Redakteure“ verlinkt und das Feld „Titel“ ebenfalls entsprechend gefüllt.

Wörter fett ausgeben

Ebenso wie in Aufsätzen solltet ihr wichtige Wörter in euren Texten fett drucken. Dies hilft den Suchmaschinen, die wichtigen Wörter einer Seite zu erkennen.

Bildtext

Ihr nutzt Bilder in eurem Auftritt? Toll! Bitte nutzt die Möglichkeit, eine Beschreibung zu dem Bild zu hinterlegen. In TYPO3 füllt ihr dazu bitte die Felder “Alternativer Text” und “Titeltext”. Auch hier könnt ihr (sinnvolle) Keywords einbringen.

 Meta Beschreibung

Zum Schluss noch ein Hinweis auf die berühmten Meta Angaben zu einer Seite. Als erstes einmal: Die Angabe zu Meta Keywords könnt ihr getrost vergessen. Google und andere große Suchmaschinenanbieter ignorieren diese Angaben mittlerweile komplett.

Ihr könnt aber die Meta Angabe Description benutzen. Stellt euch hier wieder unser Aufsatz-Beispiel vor: Die Description ist eine Zusammenfassung eures Aufsatzes in zwei Sätzen.

In TYPO3 pflegt ihr die Description in den Seiteneigenschaften im Feld „Beschreibung“.

Achtet darauf, dass die Beschreibung in den Suchergebnissen angezeigt wird. Sie sollte zwischen 80 und 160 Zeichen enthalten. Dies entspricht ein bis zwei Sätzen in den Suchergebnissen.

Wie soll ich optimieren?

Wir kennen nun die wichtigsten Kriterien der Optimierung für die eigene Seite. Doch wie soll ich meine Seiten für viele Keywords optimieren? Die Antwort lautet: Struktur. Überlegt Euch, welche Seiten thematisch zusammen gehören und wie ihr diese gruppieren könnt.

Was soll ich nicht tun?

Es gibt bestimmte Kriterien auf einer Webseite, die bei Suchmaschinen einen Alarm auslösen können und die eure Seite abstrafen können.

Ihr solltet das Keyword nicht zu oft auf einer Seite benutzen. Denkt an unsere Grundregel von oben. Kein Leser eurer Seite wird es verstehen, wenn ihr zehn mal das Wort „Karosseriearbeiten“ hintereinander – womöglich noch fett – auf eure Seite schreibt.

Weiterhin mögen Suchmaschinen keine Dopplung. Ihr solltet dafür sorgen, dass der Titel einer Seite einmalig in eurem Auftritt ist. Das gilt ebenso für Texte. Ein Kopieren von Texten von anderen Webseiten verbietet sich also nicht nur aus Urheberrechtsgründen, sondern auch aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung.

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TYPO3 v8.6 released

What's new?

New image manipulation wizard

Image handling has been a strength of TYPO3 ever since. Next to integrator related features, version 7 brought a basic image manipulation wizard to the backend, allowing editors to crop images per usage.

This feature has been heavily extended in v8.6: Most importantly, the image manipulation wizard now allows multiple crop variants for a single image. This allows editors to show different image areas according to the display size in the frontend.

Editors can also select a focus area to provide a hint which area in the image is the most important and should always be visible.

Last but not least integrators can mark cover-areas which give editors a visual indication which areas of the images might be covered by other elements of the website.

This feature was sponsored by SYZYGY Deutschland GmbH.

Flexible Menu-based content elements

A lot of work has been put into “fluid_styled_content” and “css_styled_content”, the basis for rendering content of a web page. As a main goal, the two extensions are now much better aligned and reduce headaches for integrators if dealing with the two.

As a nice side effect, this revamp comes with a couple of visible UX improvements for editors when dealing with content elements: The “menu” elements like “List of pages” and “List of sections” are now true content elements and can be selected in the new element wizard directly without another step in between.

Improved link element and validation

To further improve the editing experience of forms in the backend a couple of great usability improvements were integrated: Link handling got a better preview that includes improvements like showing the page path instead of a cryptic internal link. Additionally, form validation errors are now displayed in the top right corner of the backend, allowing editors to directly jump to invalid fields.

The link dialog gained features to make it extensible, providing the ability to create links to all kinds of records. This functionality has previously been provided by the extension “linkhandler”. 

Language synchronization feature

The steady refactoring of crucial parts of the code base like the data, form and language handling allows to add new custom features easily on top of TYPO3. A new wizard has been implemented allowing translators to select if a single field of a localized record has a dedicated value or if it should inherit the value of its language parent. The data handling within the core ensures the field content is copied to the translated record in case of changes to the parent record.

Improved scheduler module

Multiple features were added to the scheduler, the task runner of TYPO3. It’s now possible to have fine grained control of tasks and task groups. Single and multiple tasks can now be scheduled to be executed on next cron run and the user interface for handling long lists of tasks has been improved.

Fluid Styled Content & CSS Styled Content refactoring

Innovation is as important to us as to protect your investment. With TYPO3 Fluid we introduced a new template language a couple of years for a simple reason: To reduce the cost of creating websites for Frontend developers. More intuitive and easy to maintain predefined templates enable developers to speed up integrations, that are more reliable and flexible than ever before.

CSS Styled Content (CSC) has been the preferred template rendering engine for TYPO3 for a long time, and is part of TYPO3 since version 4.0, dating back to 2006. CSC is extremely flexible but also hard to learn and understand even for highly trained TYPO3 integrators. With the release of TYPO3 CMS 7.6 we fully embraced TYPO3 Fluid also for the rendering of content elements.

Fluid Styled Content (FSC) was introduced as successor of CSC but the feature set diverged from the beginning. The lack of flexibility and incomplete feature set in comparison to CSC made it hard to migrate existing instances that have embraced all features and the enormous flexibility before.

With the release of TYPO3 8.6 we are now making migrations even easier and provide new possibilities for more cost-efficient integrations. CSC is now fully compatible with FSC and shares the same capabilities to make a transition as easy as possible. To focus even more on the development of FSC in the next major version of TYPO3, CSC is now deprecated and in maintenance mode.

For compatibility, CSC is now supporting “Text and Media” that was previously exclusive to FSC. On top of that, FSC has learned some tricks from CSC. Now Fluid Styled Content has support for all content elements prior existing only in CSC, this includes "Text", "Text and Images" and "Images". Also for example „Frames", "Space before" and "Space after" have been integrated and fine tuned for better maintainability and understandability for Editors and Integrators. We cannot wait to see what you are creating with these new options.

Further changes

As usual, we have a lot of small but nice changes in TYPO3:

The previously introduced Form Framework in 8.5, originally derived from the Flow Framework of Sebastian Kurfürst of the Neos project, has some better integrations for “Finishers” and optimized templates to be used out-of-the-box.

The command-line handling of the TYPO3 Core has been optimized, making it easier for TYPO3 to run without creating a Backend user before.

The newly introduced CKEditor Rich Text Editor is now configurable through Yaml-based configuration presets, allowing to re-use configurations in multiple installations.

For a full list of changes, see our documentation for more information: https://docs.typo3.org/typo3cms/extensions/core/8-dev/Changelog/8.6/Index.html 

Download TYPO3 now

TYPO3 v8.6 is available on our download page or via composer (see composer.typo3.org). The minimum PHP version required to run TYPO3 v8 is PHP 7.0, so make sure your system is equipped with the proper PHP version.

What's next?

The final v8 release, which will be labelled as TYPO3 v8 LTS will be released on April 4th, 2017.

From now on, the team will concentrate on bug fixing, documentation and finishing a couple of loose ends. The goal is to release a first TYPO3 v8 LTS version as stable as possible, so administrators, integrators, developers and editors can rely on it as a stable product right from the beginning.

To achieve that, we need as much testing and feedback as possible of v8.6 now. Please participate in this process, upgrade your instances to v8.6 and help find and fix issues not tackled yet. Helping now will directly safe time and money when it comes to the roll out of TYPO3 v8 LTS to the huge user base.

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